GAL - Aktuelle Informationen

Bambergs Gymnasien im digitalen Zeitalter
– digi was???
30.05.2017
Bildung+Schule, Aktuelles, BA-Thema, Klatsch+Tratsch, Sylvia Schaible
Die IT-Ausstattung in Bambergs Klassen-
zimmern lässt zu wünschen übrig. Aber der
Schulreferent lässt sich davon in seiner
schläfrigen Gemächlichkeit nicht beirren.

Glosse

Dddddddddddrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr............
Der Wecker klingelt im Rathaus, Schulreferat, Bürgermeister Lange.

Zu bearbeiten ist ein Antrag aus den Reihen des Stadtrats (Martin Pöhner, FDP, und Wolfgang Metzner, SPD), der nach der IT-Ausstattung an Bamberger Gymnasien fragt. Hm, ganz was Neues.

Also, das sollte man keineswegs überstürzen, schließlich ist sattsam bekannt, dass es sich hier um (nicht nur merkelsches) „Neuland“ handelt. Und so schreibt CSU-Lange denn auch in seinem Sitzungsvortrag zur Behandlung des Antrags im Zweckverband Gymnasien (Stadt und Landkreis): „Es ist (…) vielmehr zunächst die Frage zu klären, wie Lernprozesse digital unterstützt werden können.“ Ja, klar, diese Frage ist absolut vorrangig und außerdem bislang überhaupt noch nicht aufgetaucht, geschweige denn beantwortbar gewesen! Und: „Gleichzeitig ist zu beachten, wie Schulen gestaltet sein müssen, damit in ihnen Lernen gelingen kann.“ Yep! Guten Morgen! Weiter: „Konkret bedeutet dies, Pädagogische Konzepte müssen die Gestaltung der Lernorte bestimmen – nicht umgekehrt.“ Welch bahnbrechende Erkenntnis - wow!

Fazit: „Deshalb setzt die Verwaltung an diesen Punkten an.“ Super Ansatz! Ist doch toll, welch innovativen Wissensstand man in Bamberg hat: Computer an Schulen – und man kann was mit denen im Unterricht machen. Das Bamberger Schulreferat - die „lange“ Speerspitze des didaktischen Fortschritts….

Bezüglich der Frage im Antrag, wie das vom Bundesbildungsministerium angekündigte 5-Milliarden-Euro-Programm zur digitalen Ausstattung von Schulen für Bamberg nutzbar sei, ist man im Rathaus die Ruhe selbst. Da müsse es erst mal eine Einigung zwischen Bund und Ländern geben, frühestens 2018 sei mit Geldern zu rechnen. Also noch viel viel Zeit … gähn …

Und so lautet Langes abschließender „Ausblick“ denn auch ganz gemächlich: Ein „gemeinsames und abgestimmtes Konzept zur Digitalisierung an Bamberger Schulen“ wolle man erarbeiten. „Zukünftig“ sei ein „konzertiertes Vorgehen erforderlich“.

Na, dann. Irgendwann in der Zukunft kann das digitale Zeitalter dann ja auch mal an die Tore der Bamberger Schulen sachte anklopfen ….

Aber, Moment mal, hat’s da nicht eben zur Pause geklingelt? Ach ja, welche Wohltat, nach all dem Digi-Stress … wo ist das Kopfkissen?

sys

 



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